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Ideenwettbewerb Giechburg
1. Preis
Architekt dieckmann satzinger architekten
Landschaftsarchitekt freiraumpioniere | landschaftsarchitekten
Auslober Landratsamt Bamberg
Wettbewerb 03 - 06/2009
BGF 2.550 m2
Das Postkartenmotiv aus der Ferne vermittelt ein nahezu ikonografisches Bild von gebauter fränkischer Kulturlandschaft. Über den bewaldeten Hängen des naturnahen Giechbergs erhebt sich die Giechburg als gebaute steinerne Landschaft. Der Freiraumentwurf nimmt die wesentlichen Elemente dieses reizvollen Kontrastes auf, arbeitet diese heraus und schärft sie an einigen Stellen.
Der Entwurf schlägt ein neues Fußwegenetz für den Besucher vor. Dieses verbindet zum einen die beiden Parkplätze mit Burg und Gügel-Kapelle, zum anderen soll der fränkische Jakobsweg über die Giechburg und die Gügel-Kapelle einen reizvollen Wanderweg für Jung und Alt schaffen.
Die Geschichte der Burg ist vom Um- und Weiterbau geprägt. Die neuen Eingriffe sollen diese Tradition weiterführen und sichtbar machen. Sie reagieren auf den Bestand, den Ort und die Materialien und fügen sich dabei harmonisch und wohl proportioniert ein. Dabei bleibt der ruinenhafte Charakter der Burg aus der Ferne erhalten. Nähert man sich der Burganlage und betritt den Innenhof zeigt sich die zeitgenössische Architektur, die nicht aufschreit, sich aber auch nicht vor dem Bestand verstecken muss. Sie macht dem Besucher deutlich dass hier wieder etwas passiert – dass die Zeit des Vergessens und der „künstlichen Ruine“ ein Ende hat.
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